Dunkirk – der erste Oscar-Kandidat 2018?

Ab Donnerstag, 27. Juli im Schweizer Kino: Dunkirk

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Tatsächlich könnte es sein, dass schon jetzt der erste ernstzunehmende Oscar-Kandidat für die Oscars-Saison 2018 im Kino anläuft: Dunkirk. Im historischen Kriegsfilm von Regisseur Christopher Nolan (Batman-Trilogie, Inception, Interstellar) wird die Rettungsaktion «Operation Dynamo» thematisiert. 1940 waren die Briten während des Zweiten Weltkriegs in der Stadt Dünkirchen von den Deutschen eingekesselt. Der einzige Ausweg: Die Flucht über den Ärmelkanal.

Erzählt wird Dunkirk in drei Handlungssträngen:

  • Aus der Sicht einer Gruppe englischer Soldaten in der Stadt Dünkirchen sowie am Strand, an dem die Truppen auf ihre Flucht warten.
  • Aus der Perspektive eines Seglers, der auf eigene Faust versucht, Soldaten über den Ärmelkanal zu retten.
  • Aus dem Cockpit eines Royal Air Force-Piloten beim Verteidigen der Soldaten am Boden.

Was aber macht den Film so besonders?

Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen. Soweit bisher zu lesen war, verzichtet Christopher Nolan aber wohl auf übermässiges Gemetzel und Blutgespritze, wie man es sich aus Kriegsfilmen wie «Saving Private Ryan» oder erst kürzlich «Hacksaw Ridge» gewöhnt ist. Vielmehr arbeitet Christopher Nolan mit Spannung, Schnitt, Musik und Nähe – und erschafft damit eine ganz neue Art von Kriegsfilm.

Gamestar.de schreibt in der Filmkritik zum Beispiel:

Dieser Film hält den Druck ununterbrochen aufrecht, und das über 107 Minuten Laufzeit, schenkt sich jede Form von »Relief« und ist gerade deshalb so ein beeindruckender und besonderer Film. Und darüber hinaus ein spannendes Kinoexperiment, weil dieser Druck den Kinobesuch einerseits anstrengend macht, Dunkirk auf der anderen Seite aber wegen seiner genialen Bild- und Tongewalt unbedingt auf der großen Leinwand gesehen werden sollte.

Und Filmfutter.com spricht sogar von einem «Meisterwerk für die Ewigkeit»:

Mit unvergleichlich spektakulären Bildern, nervenaufreibender Musik, raffiniertem Schnitt und überzeugenden Darsteller erweckt Christopher Nolan seine einzigartige Vision zum Leben und erschafft den spannendsten Kriegsfilm aller Zeiten, der gleichzeitig episch und intim ist. Dunkirk ist mehr als die Summe seiner Teile: Die einzelnen Elemente harmonieren perfekt miteinander und bringen ein Meisterwerk für die Ewigkeit hervor.

Ob es wirklich gleich ein «Meisterwerk für die Ewigkeit» ist – allzu viel Vorschuss-Lorbeeren würde ich mal noch nicht verteilen. Sicher ist aber, dass Dunkirk schon jetzt in vielen Kategorien für einen Oscar gehandelt wird. Und das sagt viel, haben doch Filme mit einem solch frühen Startdatum oft kaum noch eine Chance bei den Oscars im Folgejahr. Trotzdem prognostiziert «Awardcircuit» zum Beispiel Nominierungen in den Kategorien:

  • Bester Film
  • Beste Regie
  • Bestes Originaldrehbuch
  • Bestes Szenenbild
  • Beste Kamera
  • Bester Filmschnitt
  • Beste Tonmischung
  • Bester Tonschnitt
  • Beste Filmmusik

Ja dann: Sehen wir uns den Film doch mal an und urteilen selbst, ab Donnerstag, 27. Juli 2017 in den Schweizer Kinos.

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