Oscars 2017: Meine Tipps

Wer bekommt den Oscar? Meine Tipps im Überblick – ein Mischung aus Herz und Taktik.

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Bester Film

Neun recht unterschiedliche Nominierte – und ein klarer Favorit. Hier gehen alle davon aus, dass «La La Land» gewinnt. Aus meiner Sicht absolut berechtigt. «La La Land» hat mich von Anfang bis zum Schluss gefesselt, mich zum Nachdenken gebracht, schlicht begeistert. Ich hätte spontan keine Szene, die ich nicht gemocht habe. Aber trotzdem noch ein kurzer Blick auf die anderen Kandidaten. Weiterlesen „Oscars 2017: Meine Tipps“

Die Schweizer Oscar-Chancen: Wave that Swiss flag high!

Die Nervosität steigt: Am Sonntag werden in Los Angeles die Oscars vergeben. Geht dabei auch einmal wieder eines der Goldmännchen an die Schweiz? Zumindest einer der Anwärter täte nicht schlecht daran, sich ein paar Worte für eine Dankesrede vorzubereiten. Ein Blick auf die drei Anwärter.

«I Am Not Your Negro» – Bester Dokumentarfilm

Eigentlich müsste man von 2,5 Schweizer Oscar-Anwärtern sprechen. Denn der Dokumentarfilm «I Am Not Your Negro» ist zwar eine Schweizer Co-Produktion, mit Clos Up Films aus Genf als Mitproduzent. Aber die Schweizer Beteiligung ist im Verhältnis zu anderen so gering, dass die Genfer Produzentin Joëlle Bertossa nicht einmal an die Oscars reisen darf. Sie hätten nur sechs Einladungen bekommen. Diese gingen an den Regisseur sowie die amerikanischen und französischen Produzenten, die höher am Film beteiligt seien, sagte Joëlle Bertossa gegenüber «Glanz und Gloria». Aber eine Beteiligung bleibt eine Beteiligung – deshalb fiebern wir natürlich genau gleich mit. Aber wird es reichen? Weiterlesen „Die Schweizer Oscar-Chancen: Wave that Swiss flag high!“

3 Oscars-Nominierungen für die Schweiz! Die Übersicht

Die diesjährig Nominierten für den Oscar sind bekannt – und die Schweiz ist gleich mehrfach vertreten. Zwar konnte man sich im Vorfeld bereits einige Hoffnungen machen, aber so schwarz auf weiss bestätigt siehts dann doch nochmals besser aus.

«Ma Vie de Courgette» – Bester Animationsfilm

War es einfach ein geschickter Schachzug der Schweiz? Wie auch immer. Eigentlich hatte die Schweiz «Ma Vie de Courgette» als besten fremdsprachigen Film ins Rennen geschickt. Das hat dem Animationsfilm wohl zu zusätzlicher Aufmerksamkeit verholfen. Dies, und die zahlreichen Preise, die der Film von Claude Barras bereits abräumen konnte. Nun ist «Ma Vie de Courgette» zwar nicht als bester fremdsprachiger Film nominiert, dafür als bester Animationsfilm. Damit ist «My Life as a Zucchini» der erste Schweizer Film, der in dieser Kategorie berücksichtigt wurde.

«La Femme et le TGV»

Zwar waren bis zum Schluss nur noch neun Kurzfilme auf der Shortlist für die Nominierungen – und gleich zwei davon Schweizer Kurzfilme. Trotzdem wurde hier nur zaghaft auf eine Schweizer Nominierung gewettet. Zu Unrecht, wie sich nun zeigt. Bei «La Femme et le TGV» (arbel gmbh) von Timo von Gunten geht es um die einsame Elise Lafontaine (gespielt von Jane Birkin), die seit 40 Jahren den an ihrem Haus vorbeifahrenden TGV-Zügen zuwinkt. Über einen Brief erfährt sie, dass sich ein Lokführer jeden Morgen über ihr Winken freut. Die beiden fangen an, sich Briefe zu schreiben – bis wegen eines Fahrplanwechsels keine TGVs mehr an ihrem Haus vorbeikommen.

«I Am Not Your Negro»

OK, «I Am Not Your Negro» ist zwar nur eine Schweizer Co-Produktion, mit Close Up Films aus Genf als Mitproduzent. Aber wir nehmen das mal als 3. Schweizer Nominierung! Der Dokumentarfilm zeigt Hintergründe zur Rassengeschichte der USA basierend auf den Erinnerungen von James Baldwin zu den Bürgerrechtlern Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King, Jr.