Dunkirk – der erste Oscar-Kandidat 2018?

Ab Donnerstag, 27. Juli im Schweizer Kino: Dunkirk

Tatsächlich könnte es sein, dass schon jetzt der erste ernstzunehmende Oscar-Kandidat für die Oscars-Saison 2018 im Kino anläuft: Dunkirk. Im historischen Kriegsfilm von Regisseur Christopher Nolan (Batman-Trilogie, Inception, Interstellar) wird die Rettungsaktion «Operation Dynamo» thematisiert. 1940 waren die Briten während des Zweiten Weltkriegs in der Stadt Dünkirchen von den Deutschen eingekesselt. Der einzige Ausweg: Die Flucht über den Ärmelkanal.

Erzählt wird Dunkirk in drei Handlungssträngen:

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Oscars 2018: Los gehts!

Welche Filme muss man gesehen haben, um bei den Oscars 2018 am 4. März 2018 mitreden zu können? Eine erste Filmliste mit möglichen Kandidaten.

OK – es ist noch ein bisschen früh. Aber: Wer die möglichen Oscar-Kandidaten 2018 im Kino sehen will, sollte besser mal den einen oder anderen Film, der schon jetzt oder zumindest bald im Kino läuft, im Blick behalten!

Natürlich hat die Award-Season noch nicht begonnen – bei weitem nicht. Nach den Oscars, dem Höhepunkt der jeweiligen Award-Season, verfällt die Filmindustrie jeweils fast schon in einen vorübergehenden Tiefschlaf. Und mein Blog mit ihr. Nach den Oscars 2017 habe ich mir eine kleine Pause gegönnt – über was soll man auch schreiben, ein Jahr vor den nächsten Oscars?

Die ersten Oscar-Kandidaten 2018

Jetzt gehts aber wieder los. Denn: Die ersten Filme, die im Oscar-Rennen zumindest eine kleine Rolle spielen könnten, sind bereits angelaufen oder kommen schon bald ins Kino. Weiterlesen „Oscars 2018: Los gehts!“

Oscars 2017: Meine Tipps

Wer bekommt den Oscar? Meine Tipps im Überblick – ein Mischung aus Herz und Taktik.

Bester Film

Neun recht unterschiedliche Nominierte – und ein klarer Favorit. Hier gehen alle davon aus, dass «La La Land» gewinnt. Aus meiner Sicht absolut berechtigt. «La La Land» hat mich von Anfang bis zum Schluss gefesselt, mich zum Nachdenken gebracht, schlicht begeistert. Ich hätte spontan keine Szene, die ich nicht gemocht habe. Aber trotzdem noch ein kurzer Blick auf die anderen Kandidaten. Weiterlesen „Oscars 2017: Meine Tipps“

Die Schweizer Oscar-Chancen: Wave that Swiss flag high!

Die Nervosität steigt: Am Sonntag werden in Los Angeles die Oscars vergeben. Geht dabei auch einmal wieder eines der Goldmännchen an die Schweiz? Zumindest einer der Anwärter täte nicht schlecht daran, sich ein paar Worte für eine Dankesrede vorzubereiten. Ein Blick auf die drei Anwärter.

«I Am Not Your Negro» – Bester Dokumentarfilm

Eigentlich müsste man von 2,5 Schweizer Oscar-Anwärtern sprechen. Denn der Dokumentarfilm «I Am Not Your Negro» ist zwar eine Schweizer Co-Produktion, mit Clos Up Films aus Genf als Mitproduzent. Aber die Schweizer Beteiligung ist im Verhältnis zu anderen so gering, dass die Genfer Produzentin Joëlle Bertossa nicht einmal an die Oscars reisen darf. Sie hätten nur sechs Einladungen bekommen. Diese gingen an den Regisseur sowie die amerikanischen und französischen Produzenten, die höher am Film beteiligt seien, sagte Joëlle Bertossa gegenüber «Glanz und Gloria». Aber eine Beteiligung bleibt eine Beteiligung – deshalb fiebern wir natürlich genau gleich mit. Aber wird es reichen? Weiterlesen „Die Schweizer Oscar-Chancen: Wave that Swiss flag high!“

Lion – Filmkritik

Oscar-Kandidat Lion zeigt die Suche eines Adoptierten nach seinen Wurzeln auf eindrückliche Weise. Ein absolut sehenswerter Film und empfehlenswert für alle, die sich ihrer Tränen im Kino nicht schämen.

Bewertung: 9/10
Kurz: Ein Film zum Heulen. Und das ist gut so.
Kinostart: 16. Februar 2017

Während sein Bruder zur Arbeit muss, schläft der 5-jährige Saroo auf der Suche nach etwas Essbarem in einem abgestellten Zug ein. Und erwacht erst wieder, als der Zug bereits in voller Fahrt Richtung Kalkutta ist. Wie kommt Saroo wieder zurück zu seiner Familie, ohne dass er seinen Familiennamen oder den genauen Wohnort kennt? Nach einigen Wochen auf der Strasse der Millionenstadt landet er in einem Waisenhaus, wird später von einem australischen Ehepaar adoptiert. 20 Jahre später möchte er endlich wissen, was aus seiner indischen Familie geworden ist.

Keine Spannung, keine Langeweile

Lion ist die Verfilmung des Romans «A long way home» und beruht auf einer wahren Begebenheit. Das macht ihn nicht wirklich leichter erträglich. Zwar wird dem Film in manchen Kritiken vorgeworfen, ein bisschen zu extrem auf die Tränendrüsen der Zuschauer zu zielen. Aber was soll man machen, wenn die Geschichte nun mal so war? Weiterlesen „Lion – Filmkritik“